Das Schlickerbrett – Ausdruck über Bewegung und Berührung
Eine glatte schwarze Fläche, flüssiger weißer Ton und die eigenen Hände – mehr braucht es zunächst nicht.
Auf dem Schlickerbrett entstehen durch Berührung und Bewegung immer neue Spuren, Formen und Rhythmen. Sie können verändert, überlagert oder wieder vollständig aufgelöst werden.

Ein Spiel mit Spur und Bewegung
Durch unterschiedliche Handpositionen, Bewegungen und unterschiedlichen Druck entstehen Linien, Flächen und Strukturen.
Eine Bewegung kann wiederholt werden. Eine Spur kann gespiegelt werden. Beide Hände können gemeinsam oder unabhängig voneinander arbeiten.
Aus Wiederholung entsteht Rhythmus, aus Bewegung ein Muster – und mit der nächsten Berührung kann bereits etwas völlig Neues entstehen.

Nichts muss bleiben
Am Schlickerbrett gibt es keine Vorlage und kein Ergebnis, das erreicht werden muss.
Spuren dürfen entstehen und wieder verschwinden. Ein Muster kann weitergeführt, verändert oder mit einer einzigen Bewegung aufgelöst werden.
Es gibt kein fertiges Werk und kein „richtig" oder „falsch".
Das unmittelbare Arbeiten mit Händen und Material lenkt die Aufmerksamkeit auf Bewegung, Berührung und den jeweiligen Augenblick und schafft Raum zum Experimentieren, Beobachten und freien Gestalten.

Ursprung des Schlickerbretts
Das Schlickerbrett geht auf den Keramiker und Taizé-Bruder Daniel de Montmollin zurück, der das Jeu de la barbotine als freien Erfahrungsraum für Kreativität und unmittelbares Gestalten entwickelte.

Ich begleite Sie
Während der Einzelbegleitung gebe ich bei Bedarf Impulse und Orientierung, ohne das Entstehende zu bewerten oder ein Ergebnis vorzugeben.
Sie bestimmen das Tempo und dürfen ausprobieren, beobachten und Ihrer eigenen Bewegung folgen.

Wichtige Informationen
Das Schlickerbrett findet als Einzelbegleitung statt.
Dauer: 50 Minuten
Preis: 30 Euro

Was noch zu Wissen ist
Das Schlickerbrett kann auch gemeinsam als Familie erlebt werden.
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